SACHSEN STARTEN IN NEUE JUFO-SAISON 2018

Spring!

tl_files/Artikelbilder/Veranstaltungen/Jugend forscht/Jufo 2017/DE_Jugend_forscht_claim-RGB (2).jpg Unter dem Motto "Spring!" startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Inte­resse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Aus­zubildende und Studierende sind aufgerufen, in der 53. Wettbewerbsrunde spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren. Jugend forscht ermuntert alle Jungforscherinnen und Jungforscher, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für die jungen MINT-Talente gilt: Habt den Mut und traut Euch. Springt und zeigt, was Ihr könnt. Taucht ein in die spannende Welt von Forschung und Wissenschaft, und seid dabei bei Jugend forscht 2018!

(aus Pressemeldung www.jugend-forscht.de Juli/2017)

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TERMINE JUGEND FORSCHT SACHSEN 2018

Regionalwettbewerbe: Jugend forscht und Schüler experimentieren
Dresden/Ostsachsen: 6. Februar 2018 Ort noch offen
Leipzig/Nordwestsachsen: 26. Februar 2018 Foyer Neues Augusteum Universität Leipzig
Chemnitz/Südwestsachsen: 2.-3. März 2018 IHK Chemnitz

Landeswettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren Sachsen
22. – 24. März 2018, BMW Group Werk Leipzig

Bundeswettbewerb Jugend forscht
24. – 26. Mai 2018 in Darmstadt

Kontakt:
info@jugend-forscht-sachsen.de
0351.25 00 670

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WAS AUS "JUFOS" SO ALLES WERDEN KANN

ALUMNI Jugend forscht in Sachsen (Auszug)

Sächsische Jugend forscht-Teilnehmer haben seit ihren Landessiegen beeindruckende berufliche Werdegänge in Dresden, Leipzig, Chemnitz, sachsen-, deutschland- und europaweit sowie in aller Welt hingelegt; sie sollen uns zum Stauen bringen, ihre Geschichten erzählen und Motivation geben.

Bereits erste Recherchen ergeben Erstaunliches, beispielsweise: Der erste Landessieger 1991 in Physik, Robert Raussendorf aus Bautzen, ist heute Professor für Theoretische Physik und Astronomie an der University of British Columbia in Vancover. Ein Jahr später gewann Thoralf Gebel aus Riesa den Physik-Landessieg; er blieb in Sachsen und ist heute Professor für Industrial Management an der Hochschule Mittweida. Gleich viermal holte sich Dr. Alexander Konschak im Zeitraum von 1992 bis 1997 den Landessieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und krönte 1997 seine Forschungen mit dem Bundessieg. Seit über zehn Jahren entwickelt er am Fraunhofer Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTL in Bayreuth an neuen faserverstärkten  Keramiken mit.

Jens Meiler, 1993 und 1995 jeweils Landessieger in Chemie und 5. Platz beim Bundeswettbewerb (1993) ist heute Chemie-Professor und Lehrstuhlinhaber des nach ihm benannten Meiler Labs an der Vanderbilt University, Nashville, TN. Bei ihm saß später auch Nils Wötzel, Landessieger und 5. Preisträger beim Bundeswettbewerb 2001, in der Vorlesung. 

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Unser erster sächsischer Bundessieger im Geo-/Raumwissenschaften 1993, Mike Haustein, blieb seinem Fachgebiet ebenfalls im Beruf treu und erforschte u.a. in einem Projekt zur Himmelsscheibe Nebra Zinnquellen der Bronzezeit. Die heutige Wissenschaftlerin am Uniklinikum Erlangen (Psychiatrie), Dr. Christiane Mühle, gewann von 1993 bis 1997 dreimal beim Landeswettbewerb: in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie und Chemie. Olaf Ueberschär, 2001 Landessieger in Mathe/Info und Sonderpreisträger bei Bundeswettbewerb aus Leipzig, ist heute promovierter Physiker und leitet die Fachgruppe Biomechanik am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft Leipzig, Fachbereich MINT.

Zweimal errang Dr. Ronny Timmreck den sächsischen Landessieg bei Jugend forscht: 1996 im Fachgebiet Physik gemeinsam mit Dr. Thomas Härtling, heute Group Manager am IKTS Dresden, und 1998 allein im Fachgebiet Technik. Der promovierte Diplomphysiker führt ein erfolgreiches Unternehmen für erneuerbare Energien und gewann mit einer neuartigen Sensortechnologie 2016 den FutureSAX Ideenwettbewerb und den Zukunftspreis der Sächsischen Wirtschaft.

In Fachkreisen von sich reden machte auch Dr. Solveig Carmenke, Landessiegerin 2001 in Biologie, als sie den Hippokrates Prize für den besten Hippokrates-Austauschbericht 2013 verliehen bekam.

Dipl.-Ing. Karsten Schindler, 2004 als Dresdner Schüler Landessieger Geo-/Raumwissenschaften, nahm im Januar 2008 an der international besetzten Quadrantid Multi-Instrument Aircraft Campaign (MAC) teil, um den gleichnamigen Meteorschauer an Board einer Gulfstream GV zu beobachten. Er arbeitet heute am Stratospheric Observatory for Infrared Astronomy (SOFIA) in Moffet Field, CA  in den USA. Sven Kreiß, Landessieger 2004 in Technik aus Brandis, forscht heute als Doktorand an der Universität von New York an „spazierenden“ Robotern und schaffte es 2013 in die New York Times, als der Nachweis des Gottesteilchen/Higgs Boson gelang.

Silvana Konermann gewann 2005 den Landesausscheid im Fachgebiet Biologie und errang beim Bundeswettbewerb für Sachsen den 3. Platz. Die Schweizer Neurowissenschaftlerin arbeitet am Salk Institute, CA in den USA u.a. an Genome Engineering und Alzheimer´s. Mit ihr ging Michel Oelschlägel im selben Jahr ebenfalls als Landessieger im Fachgebiet Biologie hervor. Dr. Oelschlägel arbeitet heute an der TU Bergakademie Freiberg und ist seit zwei Jahren selbst Juror beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Sachsen.

Tobias Niederwieser schließlich verweist in seiner äußerst dynamischen Vita heute noch immer auf das Sponsoring vom BMW Werk Leipzig für seine patentierte Neigerodel-Innovation, mit der er 2008 den Landessieg in Technik und einen Sonderpreis beim Bundeswettbewerb errang. Seine Innovationsfreude lebt er heute an der University of Colorado Boulder, Luft- und Raumfahrt als Forscher für „LifeLab an Bioserve Space Technologies“ und in weiteren Projekten aus. Videobeitrag von Tobias.